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Babsi in Schweden

November 06

Picknick/Halloween/Philipp Geburtstag/Schnee

Hallo zusammen!

Es hat sich einiges ereignet und dank meinem neuen Kurs komm ich gar nicht dazu euch endlich davon zu erzählen.

Also ich beginne meine Geschichte mal am Samstag dem 28. Oktober. Nach einer Woche Regen und bewölktem Wetter, traut sich doch glatt die Sonne wieder einmal vorbeizuschaun. Allen guten Vorsätzen zum Trotz haben Philipp und ich beschlossen, dieses schöne Wetter zu nutzen und sind zum Hafen runter. Es war echt herrlich am Hafen umherzuspazieren, mit einer heißen Schokolade in der Hand und das Wetter zu genießen.

Abends war es dann nicht mehr so gemütlich, denn Partytime war angesagt. Im Karen war große Halloweenparty und ganz nach Schwedischer Tradition gab es vorher noch eine Preparty, wie imma im Norra. Das hieß also gruslig stylen (siehe foto) und 1,2, drei Party los!

Die Preparty war eine echt gemütliche Party die total lustig war. Da wir ja unseren Common-Room um halb elf immer schließen müssen, sind wir anschließend zum Karen. Dort empfing uns schon eine Schlange der Extraklasse. Sandra und ich haben sich bei der Hälfte der Schlange reingedrängt und prompt auch gleich einen genervten Schweden „im Knack“ gahbt. Aber unsere Überredungskünste (und wohl auch sein Alkohlspiegel) haben ihn überzeugt. Nach einer Dreiviertelstunde Schlange stehen,  oder eher Gedränge und Gequetsche waren wir dann endlich drinn und konnten die Party in vollen Zügen genießen.

Am nächsten Tag hatten wir wieder einmal ein Auto. Darum nützten wir die Chance und fuhren erst einmal zum Lidl einkaufn. Neben unserem üblichen Bedarf kaufen wir auch noch Sachen für ein Picknick ein. Um eins fuhren wir los (Christoph, Manu, Sandra, Mika und ich) natürlich gut eingepackt in warme Wintersachen, da es draußen ca Null Grad hatte. Unser Ziel war wieder einmal Björnö, unsere Lieblingsinsel. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Wald fanden wir unser Picknickplätzen. Auf einem Felsen mit Blick auf den See und viel Sonne.  Nachdem wir alles ausgebreitet hatten und zu essen anfangen wollten, entdeckten wir das Schinken und Käse fehlten. Manu hatte sie im Eifer des Gefechts im Kühlschrank vergessen und gemeint jetzt wird’s wirklich Zeit für den Platz im Altersheim à goi Manu! ;-)

Nach Vegetarischen Baguettes und Kuchen welchselten wir den Platz und gingen zum Steg, wo wir uns den Sonnenuntergang um vier Uhr nachmittags anschauten.

 Abends saßen wir noch gemütlich bei da Manu und genossen den vergessenen Käse und Schinken.

Am nächsten Abend waren Manu und ich beschäftigt den Geburtstagskuchen für Philipp zu fabrizieren. Was gar nicht so leicht war, da einerseits Philipp nichts mitbekommen durfte (wir engagierten Aufpasser) und zum anderen weil wir den Kuchen von Hand rühren mussten und es deshalb zum Abendteuer wurde. Er schaute anfangs nicths so toll aus, war dann aber ganz ok, wenn auch etwas zu flach. Ja was solls ohne equipment. Geschmeckt hat er trotzdem.

Am Abend feierten wir dann gemütlich in den Geburtstag von Philipp hinein , und führten ihn mit worten wie wir hatten leider keine zeit zum Backen und einer kleinen yessartigen Torte auf eine falsche Fährte. Natürlich hatten wir was vorbereitet, und es sollte noch mehr werden.

 Bevor wir aber fleißig feiern konnten, mussten wir noch kurz einen Schwedischkurs schreiben. Wobei sich herausstellte dass auch ein Schwedischtest lustig sein kann. Vor allem wenn das Schummeln nicht so klappt wie man sich das vorstellt. 5 net 7 goi Philipp!!

Den es galt ein Versprechen einzulösen. Sandra hat Philipp noch zuhause in Vorarlberg versprochen ihm jedn Tag ein Wurstbrot zu schmieren. Und wies so kommt hat sie das natürlich nicht gemacht. An keinem einzigen Tag. Worauf sich Philipp hin und wieder beschwert hat. Wir haben uns das zum Anlass genommen und 80 (wir waren an seinem Geburtstag genau 80 Tage in Schweden) kleine Snacks vorbereitet. Diese wurden ihm dann zusammen mit dem Kuchen und einem Spiel (Mensch ärgere dich nicht mit Schnapsgläsern) überreicht. Da er überhaupt nicht mit so etwas gerechnet hat.

Es wurde echt ein lustiger Abend. Vor allem als wir begannen das Spiel auszuprobieren. Trotz unserer Taktik die Hälfte der Gläser mit wasser die andere Hälfte mit Schnaps zu füllen, und statt alleine in Teams zu spielen, machte sich der Schnaps bald bemerkbar.

Das und noch einige andere Sachn waren auch der Grudn warum wir uns danach auf einen Spaziergang begaben. Während wir nämlich spielten hat es draußen zu schneien begonnen und wir machten unseren ersten Schneespaziergang mitten in der Nacht. Wir begleiteten unseren Schwedischen Fadder Mika nachhause und blieben dort auch prompt picken. Wie könnte es auch anders sein. Um 4 Uhr morgens haben wir dann doch noch unseren Weg zurück zum Norra geschafft ;-)

Der Rest der Woche verlief eigentlich ziemlich normal, mit Videoabend,etc. Am Samstag gab es eine Geburtstagsfeier für unsere Partyanna- die spanische anita.

Und an alle die glauben ich mach hier nichts hier der Beweis: Ich bin momentan fleißig am Lernen. Mein neuer Kurs hält mich nämlich ziemlich auf Trapp. Aber das passt schon so.

So jetzt seid ihr meinerseits wieder auf dem neuesten Stand.

Hej da Babsi

November 01

Die Glühwein-Saison ist eröffnet!

Hallo zusammen!
 
Meine Eltern haben mir ja Glühfix mitgebracht als sie bei mir waren. Und Sandra und ich haben uns gedacht bei uns ist es schon so kalt und finster wir können die Glühweinsaison für eröffnet erklären.
 
So haben wir im System Bolaget den günstigsten Wein den wir gefunden haben gekauft (Kostet immer noch umgerechnet fast 6€) und haben zum Glühweinkochen begonnen. Der Glühwein wurde echt lecker mit Orangen, Äpfelstücken, Zimtstangen und Nelken und natürlich Glühfi . Da der Wein doch etwas „sauer“ war mussten wir noch ein bisschen mit Zucker nachhelfen. Wir haben das Zimmer mit Kerzen dekoriert und Spaßhalber schon mal die Weihnachtslieder hervorgekramt. Unsere Gäste staunten zwar momentan nicht schlecht, fühlten sich dann aber schnell woh. (wir haben natürlich wieder auf normale Musik gewechselt). Der Abend wurde so lustig, dass er für manche bis 8 uhr morgends gedauert hat, mit Zwischenstopp in einer Disco. Ich bin Gott sei Dank schon früher ins Bett gekommen, da ich nächsten Tag ja Lernen musste.

 
lg Babsi

Göteborg 21.-23. Okt

Hallo zusammen
 
Unsere Reise nach Göteborg begann am Samstag morgen. Wir waren das erste Mal zu 10 unterwegs. Dass das nicht ganz einfach würde war uns von vornherein schon klar. Vor allem weil wir 3 Spanier, ein „Halbspanier“, 3 Deutsche und 3 Österreicher waren. Das  man bei den Spaniern grundsätzlich eine halbe Stunde vorher sagen muss, haben wir mittlerweile ja schon gelernt. Aber irgendwie war die ganze Reise doch immer durch die Langsamkeit der Spanier geprägt.
Wir fuhren also um halb 9 mit dem Zug los und kamen dann gegen Mittag dort an. Unser erster Weg galt wie mittlerweile in jeder Stadt gleich mal der Suche nach dem Touristoffice. Kaum dort angekommen und umgeschaut, sagte auch schon eine uns bekannte Stimme HALLO!. Wir waren noch keine Stunde in der Stadt und haben schon 2 Studienkollegen (übrigends auch Österreicher) von uns getroffen. Tja die Welt ist echt klein.
Nach dem wir mit sämtlichen Plänen und guten Tipps ausgestattet waren, gings erst Mal in den Alkoholshop. Nicht lachen und sagen typisch wir. Das lernt man in Schweden weil Alkohol und seis auch nur ein halbwegs vernünftiges Bier bekommt man nur im Alkoholshop und der macht immer hin schon um 4 Uhr Nachmittag am Samstag zu und öffnet erst wieder Montag morgen. Also genau zu der Zeit wo wir in Göteborg sind!
Nach dem wir uns ein bißcehn eingedeckt hatten fuhren wir zu unserer Unterkunft raus und bezogen unser kleines Häuschen. Natürlich mit strickter Trennung ;-) die Mädels links, die Jungs rechts! Nach einer gemütlichen Fika sind wir dann aufgebrochen und haben erst mal die Stadt erkundet. Am Abend haben dann gemeinsam Spaghetti gekocht und sind gemütlich beisammen gesessen.
Am nächsten Tag gings erst Mal ins Universeum. Darin könnte man echt den ganzen Tag verbringen. Es gibt ein Aquarium mit Haibecken, etc man kann Rochenstreicheln.  Man konnte auch viele Schlangen beobachten.
Wenn man weiter nach oben geht, kam man eher in die kühlere Gegen, mit vielen verschiedenen Fischen und Vögeln, einem Samizelt (man konnte versuchen ein Renntier zu fangen) etc…
Ein großer Bereich war der Tropische Regenwald. Kaum da drinnen angekommen mussten wir zuerst mal was ausziehn, so heiß und schwül wars da drinnen. Man war echt wie in einem Dschungel mit vielen Palmen, etc, Schmetterlingen und Vögeln, Schlangen (hinter Glas) und kleinen Äffchen. Das war echt super!
Es gab auch noch einen technischen Teil mit Autosimulation, zum Thema Sport etc.
Am späten Nachmittag gings dann weiter über die Uni zur Kunstmuseum und zum Designmuseum. Hier haben wir uns geteilt und haben uns erst später wieder in unserem „Stammcafe“ getroffen. Nach einem kurzen Zwischenstopp in unserem Häuschen zum Kochen, sind wir noch einmal in die Stadt gefahren und haben es uns in einer Bar gemütlich gemacht.
Am nächsten Tag hieß es erst einmal  Häuschen putzen, und unser ganzes Gepäck im Bahnhof zu verstauen. Und das alles natürlich wie könnte es auch anders sein, bei strömendem Regen. Danach haben wir den Stadtteil Gamla Hagan unsicher gemacht. Nach dem wir uns aufgeteilt hatten, fuhr ein Teil bei dem ich dabei war. Zum Slottsparken. Wir wanderten umher auf der Suche nach dem Tierpark, denn wir nach ein paar kleinen Umwegen auch fanden. Hier habe ich zum ersten Mal in meinem leben ELCHE gesehen!!! Leider sieht man sie in freier Wildbahn nur sehr selten, so mussten wir auf die im Zoo ausweichen.
Nach einer kleinen Shoppingrunde sind wir dann am Montag abend nach Västerås zurückgefahren.
lg Babsi

Oktoberfest im Karen

Hallo!
 
Nach einer etwas langweiligen Woche war letzten Freitag endlich wieder etwas los. Oder zumindest dachten wir dass es zu einem Event werden würde. Im Karen war nämlich Themenabend: Oktoberfest.
 
Eigentlich sollte es dort deutsches Bier (Löwenbräu) und deutsches Essen geben. Aber als wir ankamen gabs weder das eine noch das andere. Sie hatten einfach nur geringe Mengen bestellt. So blieb uns nichts anderes übrig als unsere Maß mit schwedischem Bier befüllen zu lassen. Naja wenns nicht anders geht. So haben wir unsere Maß geschnappt und erst mal richtig angestoßen. Da es dort nur einen Deutschen gab, der keinen Alkohol trinkt, mussten wir Österreicher den Schweden zeigen wie man ordentlich Oktoberfest feiert. Das ist war gar nicht so leicht, weil sie nur eine CD hatten bei der mehr Kirchen und Schlaflieder (zB: Guten Abend, Gut Nacht) oben waren als Oktoberfesttaugliche Musik. Zumindest haben wir unsere Ehre ein Prosit ziemlich gerettet und den Schweden gezeigt wies geht. Manche haben dann auch gleich versucht einzustimmen. Wurde doch noch ein lustiger Abend.
Tja aber meinem Magen (und auch dem von Sandra) hat das Bier nicht so gut getan (waren eigentlich nur  1,5l) denn unsere Mägen fühlten sich ziemlich flau als wir am nächsten Morgen nach Göteborg aufbrachen.

lg Babsi
October 15

Helsinki 10-12 Okt

Hallo zusammen!

Ich habe mir gedacht, ich melde mich wieder einmal bei euch. Meine letzte Mail ist ja doch schon wieder eine Weile her.

Schön langsam kehrt hier immer mehr der Alltag ein. Wir studieren immer fleißiger, bleibt uns ja auch nichts anderes übrig! Leider ;-)

Bevor wir uns aber nur mehr dem Studieren widmen gibt es aber schon noch ein paar Reisen!

So zum Beispiel unser Trip nach Helsinki:
Letzten Dienstag sind wir von der Studenten Union aus mit einer Fähre nach Helsinki gefahren. Wir waren 240! Leute und sind mit 5 Busen zu erst einmal von der Uni weg zum Hafen von Stockholm gefahren. Dort haben wir erst Mal die Fähre gestürmt. Wobei uns ziemlich schnell die Spucke weg blieb, als wir sahen wo wir wirklich schliefen. Auf unserem Weg zu unserer Kabine ging es erst einmal in die Tiefe des Schiffes vorbei an 3 Decks in denen Autos/Lkws und Busse waren, gelangten wir zu unserem Deck. Wir schliefen echt im untersten Deck! Im wahrsten Sinne des Wortes unter Wasser!! Das in diesem Fall auch sofort der Galgenhumor einsetzte war eigentlich kein Wunder. Sprüche wie: Ihr wisst schon wenn die Fische zuerst fressen!, gehörten zu den üblichen Scherzen. Nach dem wir uns mit der Situation abgefunden hatten, haben wir erst einmal das Schiff erkundschaftet. Es war echt alles da: von der Bar in der Oktoberfest-Zeit war (Die haben sogar das Kufsteinlied gespielt!) einer Funbar mit Showeinlagen, zahlreichen Bars und Kaffees, einer Disco und auch einem Alkoholshop. Es war alles da um sich die Nächte erfolgreich um die Ohren zu schlagen, denn nüchtern wollte ich nicht da unten schlafen.
Bevor wir am ersten Abend aber zu feiern begannen, gab es erst einmal ein Bufett vom Feinsten und auch Gratisgetränke. Danach wurde richtig gefeiert bis wir müde ins Bett fielen.
Nächsten Tag um 9 Uhr waren wir dann nach 17h Fahrt in Helsinki angekommen. Leider hatten wir nur 6h Aufenthalt und deswegen haben wir nicht all zu viel von Helsinki gesehen. Aber vielleicht fliege ich ja eh noch mal nach Helsinki.
Nach einer anstrengenden Rückfahrt sind wir dann alle Hundemüde wieder in Västeras angekommen.

Am Wochenende haben wir dann unseren nächsten Trip geplant. Nächstes Wochenende geht’s erst mal nach Göteborg. Das ist leider der letzte Trip bis zu meinem Rückflug nachhause zu Weihnachten. Eigentlich wollten wir ja auch noch nach Kopenhagen-Malmö fahren, aber diesen Plan haben wir aus Kostengründen aufgegeben.

So dass wars wieder einmal von meiner Seite. Ich hoffe euch geht’s allen gut!

Schöne Grüße aus dem immer kühler und dunkler werdenden Schweden.

Bis bald
Lg Barbara
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